3. Bringen Sie Ihren Text in Form

Beginnen Sie mit einer Zusammenfassung, wenn eine solche vorgesehen ist: Stellen Sie sie an den Anfang, denn dieser Teil des Textes ist das Erste (und manchmal auch das Einzige), was gelesen wird. Unter Umständen zeigt sich, dass Sie gar nicht mehr brauchen.

Vor dem Schreiben (Gliederung):
  • Prüfen Sie insbesondere die Verknüpfungen innerhalb des Textes, denn diese erleichtern es den Lesern, Ihrer Argumentation und Ihren Gedankengängen zu folgen. Verwenden Sie Überschriften und andere "Orientierungshilfen", die das Auffi nden von Schlüsselinformationen ermöglichen. Auf diese Weise können Sie sich ständige Wiederholungen im Text ersparen. Nutzen Sie aussagekräftige (Zwischen-)Überschriften, um die Hauptpunkte in Ihrem Text hervorzuheben. Eine Überschriftwie "Die Notwendigkeit einer stärkeren Fusionskontrolle" liefert mehr Information als "Fusionskontrolle".
  • Überlegen Sie, wie Sie Ihre Botschaftam besten vermitteln und wie Sie Ihren Text (dennoch) lesefreundlich gestalten können: Lassen sich statt Worten zum Beispiel Symbole, Abbildungen oder Tabellen verwenden? Sind Begriff sbestimmungen oder ein Glossar nötig?
  • Der Teil, der neben dem Textanfang am häufi gsten gelesen wird, ist das Fazit. Manche Leser übergehen alles dazwischen und schauen sich nur noch den Schluss an. Formulieren Sie diesen Teil daher klar und prägnant.
  • Machen Sie Ihren Lesern mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis die Struktur eines längeren Textes deutlich.

Beim Schreiben
  • Beachten Sie unsere Tipps (siehe unten).
  • Nutzen Sie die EU-Hilfen für das Verfassen von Texten (siehe letzte Seite).
  • Weniger ist oft mehr! Seien Sie streng mit sich und prüfen Sie bei jedem Abschnitt und jedem Wort, ob sie wirklich nötig sind.
  • Streichen Sie Überfl üssiges. Die Botschaft muss allerdings erhalten bleiben:


cloudy.png Die für die Einreichung von Anträgen zu beachtende Frist endet am 31. März 2012.
cloudy_sun.png Die Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 31. März 2012.
sun.png Antragsfrist: 31. März 2012.


Zwei immer wiederkehrende Probleme in der Europäischen Kommission

  1. Ein früherer Text wird ohne sorgfältige Anpassung wiederverwendet Vorläufertexte sind bisweilen unklar geschrieben; außerdem kann es sein, dass sie aktuellen Gegebenheiten und neuen redaktionellen Vorgaben nicht Rechnung tragen. Denken Sie also an die nötigen Anpassungen.

  2. Zusammenstückeln Möglicherweise müssen Sie, um Ihren neuen Text zu erstellen, Passagen aus mehreren anderen Texten übernehmen. Achten Sie dabei auf einheitliche Terminologie und vermeiden Sie Wiederholungen und Auslassungen. Andernfalls drohen die innere Logik und die Klarheit des Endprodukts auf der Strecke zu bleiben.


© Europäische Union, 2013

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